Solarthermie macht Sonnenenergie über Kollektoren, Solarflüssigkeit und Wärmespeicher nutzbar. Die gewonnene Wärme wird in das Heizsystem eingebunden und kann je nach Auslegung für Warmwasser, Raumheizung oder Poolheizung verwendet werden.
Wie viel des individuellen Heizbedarfs tatsächlich gedeckt werden kann, hängt von mehreren Faktoren ab: Gebäudesubstanz, geografischer Standort, Neigung und Ausrichtung der Kollektoren, verfügbare Kollektorfläche, Speichertechnik und Heizverhalten.
Eine heizungsunterstützende Solaranlage ist vor allem als Zusatzsystem interessant. Sie kann Heizkosten senken und die Hauptheizung entlasten. Da die Energieausbeute im Winter geringer ist, muss die Wirtschaftlichkeit genau betrachtet werden.
In Tirol kann eine Kombination mit Swimmingpoolheizung besonders sinnvoll sein, weil im Sommer viel Solarenergie verfügbar ist und gleichzeitig Wärmebedarf für den Pool bestehen kann.
Im Vergleich zur reinen Solar-Warmwasseranlage ist eine heizungsunterstützende Solaranlage aufwendiger. Sie benötigt mehr Kollektorfläche, eine passende Speicherlösung und eine sauber abgestimmte Regelung.
Als Richtwert kann je nach System mit etwa 3 bis 6 Quadratmetern Kollektorfläche gerechnet werden. Damit ist der Flächenbedarf ungefähr doppelt so hoch wie bei einer reinen Warmwasserlösung. AquaFlow prüft, ob die vorhandene Dach- oder Montagefläche dafür geeignet ist.
AquaFlow bewertet Standort, Gebäude und Haustechnik und plant eine Lösung, die technisch sinnvoll und wirtschaftlich nachvollziehbar ist.
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